E-lias – das Gießradl

In 2020 hat Sabi Rimanóczy gemeinsam mit seinen Kindern ein Gießrad, namens “E-lias” entworfen. Ein erster Prototyp wurde im Rahmen des Forschungsprojektes Essbare Seestadt durch den aspern Mobilitätsfonds umgesetzt und vom Klimafonds Wien gefördert. 

Das Gießradl nutzt Sonnen- und Menschenkraft um eine ökologische Alternative zur Bewässerung von kleineren Grünelementen im Straßenraum, wie Blumentröge, Pflanzbeete, Baumscheiben oder auch neu gepflanzte Jungbäume zu bieten, wo kein Wasseranschluss zugänglich ist. 

Der Prototyp beweist, dass die technologische Entwicklung der letzten Jahre mittlerweile eine robuste, sichere und bequeme Umsetzung eines spezialisierten Elektrolastenrads erlaubt, das für den Transport von Gießwasser geeignet ist.  

E-lias kann 200 Liter Wasser, 3 Kinder aber auch schwere Lasten, wie z.B. Gartenerde, oder Werkzeuge, dank seines kraftvollen Elektromotors mühelos transportieren. Der Tank kann von jedem Hydrant in „Sekunden“ aufgefüllt werden. Eine leistungsstarke, aber leise Akkupumpe, die der Fahrer per Knopfdruck, ohne Absteigen vom Rad bedienen kann, bringt das Gießwasser zu den Pflanzen.

Das Gießradl eröffnet eine spannende neue Perspektive: da das Fahren des Gießradls keine besondere Ausbildung erfordert, ermöglicht es die einfache Einbindung der Stadtbewohner*innen in die Grünpflege ihres Grätzels und sorgt so für mehr Identifikation der Stadtbewohner*innen mit ihrem Wohnumfeld.

Bereit zum Weiterdenken, wie das Gießradl eingesetzt werden könnte?

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